Musik


Zugang

Alles Musische ist bleibend, gerade eben auch weil es so flüchtig ist.
Alles Musikalische ermöglicht das Unfassbare fassbar zu machen und das Komplexe einfach sein zu lassen.

Einen Zugang zu sich selbst in dieser Welt zu finden und gleichzeitig auch einen Zugang zu anderen, mit denen man diese Welt teilt, zu entdecken.

Einen Weg zu finden, Seinszuständen in all ihren möglichen Entfaltungen und Themen ein musisches Kleid zu weben, das mit den unterschiedlichsten Farben getragen werden kann.

Der Prozess des Songwritings, des Liederschreibens ist wie das bestellen eines Ackers. Mit der Zeit versteht man einen kleinen Teil des Ganzen. Und dieser gibt mir Kraft und innere Ruhe, die durchaus zu äußerem Lärm führen darf und soll.

Der Text ist mir ein sehr wichtiger Bestandteil, die Themen dazu, sowie die Zwischenthemen, Überthemen und speziell der Untergrund.

Die Improvisation ist hier fast wie ein umarmender Gegenpol, auch eine wichtige Säule und Fahrbahn im Gesamten.

Als ich mit 16 zum Geburtstag eine Gitarre bekam, begann sich allmählich einiges zu konkretisieren, zu ändern. Das Spiel auf den Saiten, die Töne, die Stimme, all diese Facetten und Elemente brachten mir zuvor ungeahnte Erlebnisse und Möglichkeiten.

Ob alleine tief in finsteren kellerräumen, an diversen meeresstränden, in verlassenen hütten ohne strom und wasser über den brunnen in der wildnis der österreichischen alpinen und subalpinen almen, auf rooftops von hochhäusern in new york mit anchormen berühmter amerikanischer fernsehsender, in oktagonalen sälen eines sultanspalastes in der wüste omans, in vielen wohnungen, music venues oder ganz woanders, all die räume an denen sich die tonwellen zu resonanzen formen, auf denen man schwingen darf, waren immer vielfältig und sehr speziell. und eine atmsophäre entstehen zu lassen, die spürbar schwebt, ist stets ein zielverlauf.

sie bauen auf. sie lassen locker. sie tragen einen in die anderen welten.
aus den räumen wurden straßen.

Über ein paar Jahre verstreut, führten mich meine Wege immer wieder in unterschiedlichste Städte. Zumeist per Anhalter und Autostop ohne vorgelegte Route. Die Gitarre war musisches Zahlungs- und die Songs Tauschmittel für Reisen und Speis und Trank, sowie Herberge und anderes Lebenswertes.

In Städten war es möglich, sich an speziell empfundenen Orten das nötige Geld zu erspielen. Begegnungen on the run in einem fort.
Paris, Rom, Amsterdam, London und viele andere Metropolen haben Straßenecken, Parks, U Bahnhallen und versteckte Souterrains, sowie OffSpaces aller Art.
Nach der Straße kamen die Clubs.

Nach den Clubs kamen die Konzerte, die wieder näher am Ursprung waren.
Gefängnissen, Festivals, Keller, Parties, Wohnzimmer und Hauskonzerte, Interventionen im Öffentlichen Raum, Straßen, Kunsträumen, Museen, die alle ihre eigene Geschichte und Begegnung zulassen und erzählen.

Dann waren die Lieder und Songs reif, um ein Album aufzunehmen, eine kleine Auswahl des Schaffens mit einer feinen Auswahl an begleitenden Musikern und Musikerinnen.
Ein Guss, das Gefühl eines bildenden Künstlers nachempfunden, doch etwas haptisch fassbares in die Welt gesetzt zu haben.

Die Songs und die Lieder, die über die Jahre entstanden sind erzählen von unterschiedlichen Perspektiven und Erlebnissen, Wünschen, Gedanken und metaphorischen Bildstrecken. Vom Leben halt und dem darüber, dazwischen und darunter.

Der Text stammt aus dem Jahr 2012, der Veröffentlichung des ersten Albums. Derzeit, 2019, eröffnen sich langsam wieder die Luken, um aus den weitgefüllten Archiven mit Liedmaterial und musischen Skizzen, mir wesentliches wieder hervorzuholen und zu bearbeiten, sowie auch gänzlich neue Themen und Klänge aus dem Tag, bzw. aus der Nacht zu heben.

Ein Zwischenstand der Dinge. Nur mal so.

to write a song is to sing a song

a sweet and funny evening hosted by the beautiful Vienna Songwriting Association, thanks to Jenny and Klaus and the whole team. always a pleasure. songs and the lieders. you know how it is and it sounds. the beauty is the atmosphere that involves a room.

thanks to my friend Joe Remick for reading the „newsline“ by Duncan Larkin of the year 2028 in my Songs „2028 – suchen und senden“, always a pleasure having you around and being carried into the year 2028 by your unique voice.

once a month i do perform as a Songwriter and carry my own songs out like anyone with his dog walks over meadows and places so their beloved ones can run and flow over the fields and enjoy these moments of freedom. freedom is performance. performance is atmosphere.